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Göttinger Tageblatt
"Mit barocker Leichtigkeit: GSO-Konzert mit Nicholas McGegan und Julia Bartha [...] Viel gewichtiger noch ist das konzertante Element in Beethovens erstem Klavierkonzert, für dessen Solopart die Göttinger Pianistin Julia Bartha verpflichtet worden war. Mit großer, zugleich wohldosierter Kraft machte sie sich an ihre Aufgabe, zeichnete die musikalischen Konturen präzise nach, ließ in dem Passagenwerk virtuoses Feuer lodern und gab den Themen energisches Profil. Die Solokadenz im Kopfsatz schien fast die Form zu überwuchern. Es war eine Originalkadenz Beethovens, in der der Komponist seinem pianistischen und improvisatorischen Können breiten Raum gibt. Sozusagen eine Kadenz mit allen Schikanen. Doch Kraftentfaltung war längst nicht das einzige Kennzeichen der pianistischen Fähigkeiten Julia Barthas. Im langsamen Satz ließ sie die Kantilenen blühen, um im Finale ein Feuerwerk tänzerischer Spannkraft und wunderhübscher musikalischer Pointen zu entfachen-darin dem Dirigenten verwandt. [...]" Göttinger Tageblatt, 12.12.08
"... Den gewichtigsten Part des von Kordes klug moderierten Abends aber steuerte die Göttinger Pianistin Julia Bartha bei: mit zwei Stücken aus dem "Catalogue d'Oiseaux" und drei Sätzen aus den "Vingt regards sur l'enfant-Jésus". Das war brillante pianistische Kunst, enorm kraftvoll im Zugriff, wunderschön klar konturiert, vorausschauend auf weitreichende Spannungsbögen hin angelegt." Göttinger Tageblatt, 28.11.08
→ Knisternde Spannung in prickelnder Atmosphäre Esslinger Zeitung, 30.6.07
"... Geradezu leichtfingerig und salonhaft elegant kamen danach die "Nächte in spanischen Gärten" von Manuel de Falla daher mit der entschlosssen als Pointengeberin aufspielenden Julia Bartha inmitten des von Gabriel Feltz treffsicher angespornten Orchesters." Stuttgarter Nachrichten, 30.06.07
"Zum Saisonabschluss ihrer Großen Konzertreihe hatten GMD Gabriel Feltz und seine Stuttgarter Philharmoniker ein - live vom Deutschlandradio Kultur übertragenes - Programm zusammengestellt. ... Stärker dem Atmosphärischen verpflichtet, präsentierten sich de Fallas "Nächte in spanischen Gärten" mit der fein die Klangfarben auslotenden Julia Bartha am obligaten Flügel." www.klassik-heute.com, 29.12.04
→ Kirchner: Nachtbilder op. 25 (Zehn Charakterstücke) Badisches Tageblatt, 26.10.04
"Als glanzvolles Finale der Veranstaltung war das Konzert für Klavier und Orchester C-dur KV 503 angekündigt. Die Pianistin Julia Bartha steht auf der Liste der vom Deutschen Musikrat empfohlenen besten jungen Solisten. Der Empfehlung wurde die Pianistin in diesem Konzert mehr als gerecht. Mozarts Klavierkonzert KV 503 gilt als eines seiner schwersten, Julia Bartha bewältigte alle Klippen mit faszinierender Leichtläufigkeit in sehr gutem Zusammenwirken mit dem Dirigenten. Verhalten wirkte der langsame Satz, Andante, und prachtvoll virtuos der Schluss-Satz, Allegretto, ein Rondo, das der Pianistin bei mannigfaltiger Zwiesprache mit den verschiedenen Orchesterstimmen rasante Technik abverlangte, die sie mit äußerster Akkuratesse kunstvoll vollführte. Es wirkte fast wie Hexerei. Zur Beruhigung präsentierte Julia Bartha noch eine zierliche, Ruhe verbreitende Zugabe für Klavier solo." Irish Times, 25.09.04
→ Peeling the parameters of the grand delusion Online Musik Magazin (OMM), 25.07.04
→ Göttinger Händel-Festspiele 2004 Göttinger Tageblatt, 04.06.04
"Gewitter und Ruhe nach dem Sturm Klaviermatinee mit der Göttinger Pianistin Julia Bartha Händel - wie könnte es anders sein - war Leitfigur des Programms.
Julia Bartha bot während ihrer Klaviermatinee wenig Repertoire-Typisches.
Wie ein roter Faden zogen sich hingegen Variationswerke, meist auf Themen von
Händel durch das Programm.
Den Auftakt markierte Händels Prélude und Chaconne G-Dur (HWV 442). FAZ, 20.02.04 (Rhein-Main-Zeitung)
"Farbig und federleicht: Geschwister Bartha Bei einem Förderkonzert der Kulturvereinigung Volksbühne spielten im Foyer des Hessischen Staatsteaters Wiesbaden die Geschwister Alexander und Julia Bartha (Violine/Klavier) das Werk (Beethoven, Nr. 5, F-Dur op. 24, 'Frühlingssonate') mit Empfindsamkeit und aufgehelltem Timbre. Die sonst zur Ermüdung der Musiker und des Publikums führenden Rondoteile blieben farbig und federleicht. Ebenso konzentriert und unter einem wohl austarierten Spannungsbogen erklang die Violinsonate Nr. 2, A-Dur op. 100 von J. Brahms. Die ... Sonate für Violine und Klavier d-Moll op. 9 von Karol Szymanowski war ein Anlaß, die ausdrucksstarke Vitalität und eminente virtuose Kompetenz der beiden Musiker hervorzuheben." Zu dem selben Konzert schreibt das Wiesbadener Tagblatt, 02.02.04
"Geschwisterpaar im musikalischen Diolog Alexander Bartha ist dem Wiesbadener Publikum seit Sommer vergangenen
Jahres als koordinierter erster Konzertmeister bekannt, nun brachte er seine
Schwester Julia zu einem aufschlussreichen Duo-Konzert mit. Schon die
sogenannte Frühlingssonate von Beethoven bewies die hohe
Dialogfähigkeit des Paares. Alexander Bartha fiel mit kecker
Bogenführung und souveränen Läufen auf, setzte profilierte
Akzentuierungen. Wirkungsvolle Gestaltkraft entwickelte die Pianistin, die
sich durch sorgsamen Melodienaufbau auszeichnete. Badische neueste Nachrichten, 17.02.04
"Nach der Pause eroberte die 32-jährige, in Göttingen
geborene Pianistin Julia Bartha die Musikfreunde. In jugendlicher
Gelöstheit trat sie an den Flügel, pflegte ständigen
Blickkontakt mit dem Dirigenten und leitete sprühend vor Agilität
das Klavierkonzert a-Moll von R. Schumannn ein. Mit einer augenfälligen
Grandezza verstand sie sich auf den raschen Wechsel von verträumt
lyrischen Passagen zu furioser Rasanz. Münsterländische Tageszeitung
"Unprätentiös, mit Subtilität und Klarheit brachte sie das Instrument zum Klingen. Die rokokohaft filigranen Läufe perlten, jeder Triller, jede Verzierung stimmte. Dabei glitt die Musik nie in rein technische Virtuosenspielerei ab. Alles war logisch eingebunden in den Strom der Musik..." Pyrmonter Nachrichten
"Julia Bartha demonstrierte Anschlagskultur par excellence, während ihr das abschließende Rondo-Allegretto gestattete, virtuose Elemente einfließen zu lassen. Sie nahm die Themen äußerst straff, gestattete sich im Andante wenig poetische Lyrismen, selbst im Allegretto bestimmt und diszipliniert, mozartgerecht. Nicht der Solist, sondern die Musik steht im Vordergrund. Eine klassische Mozartwiedergabe." Ruhr Nachrichten
"Nach Jahrzehnten Hörerfahrung, dutzendfach mit der 'Appassionata' vorgeführt von Leuten mit gefeierten Namen, meint man weitgehend gegen erkennbare Rührung gefeit zu sein. Julia Bartha hat sie wieder belebt, kaum zu dämmen. Sie geht die Ecksätze der 'Appassionata' f-Moll op. 57 mit selten so zu hörender extremer dynamischer Differenzierung an, geradezu unnachahmlich. Die brillianten Wogen geraten dabei in mystisch düstere Wirbel oder nicht mehr überschreitbar befeuerte Expansion. Alles bleibt in sicherem Griff. Jede der Phrasen hat einen elektrisierenden Schluss und wird beherrscht vom thematischen Markato." Badisches Tageblatt
"Die junge Pianistin präsentierte sich mit Liszts Ungarischer Fantasie als virtuose Könnerin, die aus perlenden Läufen heraus leuchtende Ausflüge in den Diskant unternahm, wuchtige Akkorde setzte und geschickt den quasi improvisatorischen Gestus des Klavierparts unterstrich." Neue Westfälische Zeitung
"Julia Bartha zeigte erstklassige Leistung. Die Schülerin von Karl-Heinz Kämmerling spielte... Edvard Griegs Klavierkonzert kraftvoll und energisch, aber auch zart und versonnen, wunderschön lyrisch ausgefärbt (und mit herrlich gleichmäßigem Trillern). Das hat man vor wenigen Wochen im Abonnementkonzert bei weitem nicht so überzeugend gehört." Schwarzwälder Bote
"Große Rezitationskunst und virtuose Musikalität. Cornelia
Froboess und Julia Bartha ziehen das Publikum... in ihren Bann. |