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Die Konzertpianistin Julia Bartha ist 1. Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, Preisträgerin des Klavier – Wettbewerbs „Viotti“ in Vercelli/Italien und Finalistin des „Clara Haskil“ Wettbewerbs in Vevey/Schweiz. Sie legte ihr Konzertexamen bei Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover ab.
Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt sie am Konservatorium in Zürich bei Homero Francesch und bei Meisterkursen von John O'Conor, Igor Ozim und Dmitri Bashkirov.
Von 1994 bis 1999 war Julia Bartha Stipendiatin der Deutschen Studienstiftung und wurde 1994 mit einem Preis der „Marie-Luise Imbusch Stiftung“ Lübeck ausgezeichnet.
2000 wurde sie in die renommierte Künstlerliste der vom Deutschen Musikrat empfohlenen jungen Solisten aufgenommen.
Julia Bartha spielte als Solistin unter Dirigenten wie Nicholas McGegan, Gabriel Feltz oder Saulius Sondeckis mit Orchestern wie den Stuttgarter Philharmonikern, den Heidelberger Sinfonikern, der Cappella Istropolitana und der Camerata St. Petersburg.
Sie gastierte unter anderem beim Schleswig Holstein Musikfestival, den Niedersächsischen Musiktagen, den Göttinger Händel-Festspielen, dem Fringe Festival Dublin/Irland, dem Carrick Water Music Festival Carrick/Irland, dem „Salon des Arts Festival“ Sofia/Bulgarien und dem Gaia-Kammermusikfestival Thun/Schweiz.
Eine Solo-CD mit Werken von Schumann, Kirchner und Brahms erschien 2004.
Ihre Begeisterung für die Literatur führte zu zahlreichen Konzertlesungen und Melodramen-Abenden, in denen sie mit Schauspielern wie Cornelia Froboess, Rainer Piwek, Ingrid Andree, Hanns Zischler, Heikko Deutschmann und Julia Hansen zusammenarbeitete.
2005 gründete sie das „Blue Chamber Quartet“, dessen Repertoire sich Grenzgängen zwischen Jazz und zeitgenössischer Musik widmet.
Die 2007 beim Label „stockfisch records“ aufgenommene Debüt-SACD des „Blue Chamber Quartets“ erntete enthusiastische Kritiken in Amerika und Deutschland.
Dezember 2009 erschien unter demselben Label eine zweite Quartet-CD mit Arrangements der 20 Children's Songs des amerikanischen Jazzpianisten Chick Corea, denen in Kooperation mit der „Süddeutsche Zeitung“-Redakteurin und Autorin Cathrin Kahlweit 20 Textminiaturen zur Seite gestellt sind.
Julia Bartha ist Mitbegründerin und Pianistin des „Ensemble Inter Pares“ für zeitgenössische Komposition und Inszenierung. März 2010 erlebte das Ensemble seine Premiere in der Uraufführung des Monodrams „Paul Klee Splitter“ des Hannoveraner Komponisten Thorsten Encke im Zentrum Paul Klee Bern/Schweiz.
September dieses Jahres reiste sie auf Einladung des Bennington College nach Vermont/USA, wo sie die ihr gewidmete 4. Klaviersonate des amerikanischen Komponisten Allen Shawn uraufführte.
Seit 2009 ist sie Dozentin für Klavier an der Musikhochschule Leipzig.
Julia Bartha lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Göttingen.
Bisherige Orchesterzusammenarbeit | |
| → Bückeburger Bach-Orchester, Baden-Baden Philharmonie, Camerata St. Petersburg, Capella Istropolitana, Thüringen Philharmonie Suhl, Kammerorchester Hannover, Nordwestdeutsche Philharmonie, Orchester der Bühnen Stadt Gera, Landessinfonieorchester Gotha, Göttinger Symphonie Orchester, Heidelberger Sinfoniker, Sinfonieorchester des Theaters Erfurt, Stuttgarter Philharmoniker und andere. |